Die Bruderschaft
Die Schützenbruderschaft St. Peter und Paul 1879 e.V. widmet sich dem „Ausgleich sozialer und konfessioneller Spannungen, echter Geselligkeit, der Pflege kultureller Traditionen und karitativen christlichen Werken“ in Rosellerheide-Neuenbaum.
Geschichte
Im Jahr 1879 gründeten neun Bürger aus Rosellerheide-Neuenbaum die Bruderschaft – damals bei einer Einwohnerzahl von rund 500, mit etwa 100 aktiven Mitgliedern. Am 10. November 1947 trat sie dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften bei und nahm den Namen „Bruderschaft Sankt Peter und Paul“ an.
Seit den 1960er Jahren wuchs die Mitgliederzahl durch den Zuzug in die Region auf über 480 aktive und 140 passive Mitglieder.
Engagement für die Gemeinde
Die Bruderschaft hat zahlreiche Projekte für die Gemeinschaft umgesetzt:
- Errichtung der Pannebäcker-Figur (1991)
- Restaurierung zweier Wegekreuze
- Pflege des jüdischen Friedhofs
- Gedenktafel für den Heimatdichter Hans-Peter Keller (1999)
- Restaurierung des Gefallenen-Denkmals (2001)
125-jähriges Jubiläum 2004
Zum 125. Geburtstag feierte die Bruderschaft mit großen Festlichkeiten, einem Bezirksschützenfest mit über 1.000 Teilnehmern und veröffentlichte ein Festbuch zur Geschichte der Region und des Vereins.
Die Organisation gliedert sich in mehrere Bereiche: den Vorstand, die Offiziere, die verschiedenen Korps sowie die Jungschützen als Nachwuchsabteilung.
Vorstand
Die Leitung der Bruderschaft mit Brudermeister, Geschäftsführern, Kassierern und Beisitzern.
Offiziere
Der Generaloberst und sein Adjutant führen das Regiment bei Festzügen und Veranstaltungen.
Korps
Sieben Korps bilden das Rückgrat der Bruderschaft – vom Tambourkorps bis zum Reitercorps.
Jungschützen
Rund 100 junge Mitglieder – eine der größten Jugendgruppen im Neusser Süden.